Besonders aus den 50er Jahren konnte die Marke S.T. Dupont mit ihren Feuerzeugen profitieren. Die Menschen strebten nach einer heilen Welt und waren bereit für den neuen Luxus auch einen entsprechenden Betrag zu zahlen. Das Bestreben den Krieg und die Armut so schnell wie möglich hinter sich zu lassen, fanden die luxuriösen Feuerzeuge reißenden Absatz. Dies nutzte S.T. Dupont geschickt und investierte in die Weiterentwicklung der Produkte. So wurde das Gasfeuerzeug bereits im Jahr 1952 zum Patent angemeldet. Auch ein neues Design prägte nun das Luxusgut. Dabei wurde auf ein schlichtes und besonders zeitloses Äußeres geachtet, das jedoch keinen Zweifel daran lassen sollte, wie hochwertig das Produkt war. Damit sollte klargestellt werden, dass es mit dieser Marke gelang Luxus und Technik hervorragend miteinander zu vereinen. Das Statussymbol für moderne und gleichzeitig luxusverwöhnte Käufer schaffte es zunehmend sich zu etablieren. Auch damals waren noch mehr als 40 Einzelteile nötig, bis das Feuerzeug voll funktionsfähig ist. Der stabile Kern, aus massivem Messing gefertigt sorgt dafür, dass das Feuerzeug gut in der Hand liegt. Verziert wurde es mit Guillochen, die klar gezeichnet warn und das Produkt so einzigartig machten.

So gut die 50er Jahre für das Unternehmen S.T. Dupont war, desto besser waren die 60er Jahre. Denn diese sind vor allem durch den hohen Konsum an Luxusgütern in Erinnerung geblieben. Statussymbole wurden wichtiger, als je zuvor. Wie auch heute noch, konnte durch ein solches der eigene Erfolg dargestellt werden. Vor allem die sehr hohe Qualität und, im Zuge dessen die Langlebigkeit macht dieses Produkt bis heute so einzigartig und erfolgreich.

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges war die Wirtschaft extrem schwach. Die Bevölkerung war damit beschäftigt Städte wieder aufzubauen. Das reine Überleben stand damals für die meisten Menschen Tag für Tag auf dem Spiel. Verständlicherweise hatten nur die allerwenigsten Interesse an Luxusartikeln, zur Verschönerung des eigenen Lebens. Auch die Verfügbarkeit der benötigten Rohmaterialien war, bereits durch den Krieg stark eingeschränkt. Besonders das Leder, welches für die Herstellung der Aktentaschen unverzichtbar war, konnte nun kaum noch in großen Mengen erstanden werden. Doch S.T Dupont nutzte dies geschäftstüchtig für eine Neuorientierung. So wurde die komplette Produktion umgestellt.

Die Lederwaren konnten zwar nicht mehr produziert werden, die benötigten Rohstoffe für die heute so bekannten Feuerzeuge waren jedoch vorhanden. Das Patent für das, mit Benzin betriebene Feuerzeug wurde im Jahr 1941 angemeldet. Diese verkauften sich so gut, dass sie bis heute fester Bestandteil des Produktsortiments geblieben sind. Die gute Qualität konnte sich somit sogar in so schlechten Zeiten durchsetzen. Selbst lange nach dem Krieg, als die Ledermaterialien wieder problemlos beschafft werden konnten, wurden die Feuerzeuge weiter gefertigt.

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Ein Dupont Feuerzeug kaufen sich viele die viel Wert auf maßgenauer Vearbeitung und eine überzeugende Langlebigkeit legen. Zu einem echten Luxusaccessoire wurden die Feuerzeuge von S.T. Dupont damals, weil die verwendeten Materialien teuer und selten waren. Außerdem mussten diverse, gut ausgebildete Angestellte beschäftigt werden, um die Herstellung überhaupt erst zu ermöglichen. Bis zu 17 verschiedene Handwerker waren nötig, um eines der Feuerzeuge herzustellen. Darunter waren etwa ein Kristallglaser, ein Goldschmied und ein Lackmeister.

Der französische Hersteller S.T Dupont ist bekannt für die Herstellung von luxuriösen Accessoires. Besonders das S.T. Dupont Feuerzeug ist bei Kennern ein echtes Statussymbol.

St Dupont – das traditionelle Familienunternehmen

Gegründet wurde die Firma im Jahr 1872 in Paris, als Simon Tissot-Dupont eine Werkstatt erwarb, um fortan hier Aktentaschen herzustellen. Bereits damals wurde großer Wert darauf gelegt, dass sich die Einzelstücke vor allem durch ihre Qualität einen Namen machen. Die Aktentaschen wurden für wohlhabende Diplomanten, ebenso wie für Geschäftsleute angefertigt. Die hervorragende Qualität bescherte nicht nur eine rege Nachfrage, sondern brachte auch die Anstellung als Lieferant für Les Grands Magasins du Louvre mit sich. So konnte 50 Jahre nach der Gründung der Firma, im Jahr 1920 bereits 250 Mitarbeiter beschäftigt werden.